Tipps

   Bodenheizung:

     Warme Füße bekommen die Pflanzen deswegen nicht.

    In der Natur gibt es auch keine warmen Füße sprich warme Wurzeln. Aber das Kabel der Bodenheizung

    sorgt für eine bessere Wasserzirkulation im Bodengrund.

    Warmes Wasser steigt nach oben kaltes Wasser fliest nach unten nach.

    Dadurch werden die gelösten Mineralien und Nährstoffe im Wasser zu den Wurzeln gespült und

    besserer Pflanzenwuchs ist die Folge. Gleichzeitig wird die Algenbildung stark unterdrückt.

   Oberflächenabsauger

 

    Aquariumkatalog Aqua-Design

    Aquariumkatalog öffnen

      Aqua-Design Aquariumkatalog

    Wie viele Fische kann ich ins Aquarium setzen?

   

Wasserwechsel:

Die Menge der Notwendigkeit des Frischwasserwechsels hängt von dem Inhalt des Aquariums ab.

Viele Fische wenig Pflanzen. Viele Pflanzen wenig Fische.

In einem Barschbecken mit dichtem Fischbesatz und wenig oder keinen Pflanzen ist wöchentlich 50% des Inhalts notwendig. Hat man dagegen ein Meterbecken in dem sich mal gerade 20 kleine Fische wie Neon oder Corydoras tummeln reichen auch 20 - 30% alle 3-Wochen. Auch wenn sie immer wieder Ratschläge lesen, die einen wöchentlichen Wechsel von bis zu 70 % propagieren so erachte ich persönlich dies als zu hoch. Zu einem ist der Aufwand zu groß, zum anderen gelangen mit dem Leitungswasser auch relativ aggressive Stoffe ins Aquarienwasser, die die Schleimhaut unserer Fische angreifen und sie schädigen können. Bei wirbellosen Garnelen oder Krebse kommen noch jede Menge Neutralisierer dazu, die auch nicht gerade günstig und unproblematisch sind.

Erfahrungswerte zeigen bei 30 – 50 % frisches Leitungswasser alle zwei Wochen gute Erfolge.

Der Wasserwechsel muß nicht mehr mit Eimer und Ansaugschlauch durchgeführt werden. Man nehme einen Halbzollschlauch (handelsüblicher Gartenschlauch) an einem Ende steckt man ein normales Ansaugrohr eines Außenfilter rein am anderen Ende montiert man eine Kupplung zum Beispiel von Gardena. Die andere Hälfte der Kupplung schraubt man an den Wasserhahn. Das Schlauchende mit dem Ansaugrohr ins Becken hängen, dass andere Ende mit der Kupplung an den Wasserhahn stecken. Wasser aufdrehen bis der gesamte Schlauch mit Wasser gefüllt ist. Nun wird die Kupplung vom Wasserhahn getrennt und das Wasser wird automatisch aus dem Becken gesaugt. Natürlich muss dieses Ende mit der Kupplung tiefer hängen als das mit dem Ansaugrohr im Aquarium. Wenn Aquarium und Wasserhahn in zwei verschiedenen Räumen sind empfiehlt sich ein zusätzlicher Absperrhahn in der nähe des Aquariums in den Schlauch zu montieren. Bei Wasserwechsel um die 30 % kann auch eiskaltes Wasser genommen werden. Manche Fische tummeln sich dann in dem kalten Wasserstrahl. Empfindliche Fische legen sich dann auf dem Boden, wobei man denken könnte jetzt sind sie tot. Nein, die erholen sich wieder sehr schnell.

Letztendlich muß jeder Aquarianer selbst heraus finden wie viel Frischwasser seinen Bewohner und den Pflanzen gut tut, bzw. das Becken Algenfrei wird und auf Dauer auch bleibt. Das ist eigentlich das Spannende an der Aquaristik, was durchaus auch einige Monate dauern kann.